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"Im Sog der Schuld" von Laura McHugh #Rezension

Die Vergangenheit ruht nie …


Nach 17 Jahren kehrt Arden in ihre Heimat zurück, um ihr Erbe anzutreten – die alte Villa Arrowood. Dabei hatte sich die junge Frau geschworen, nie wieder einen Fuß in dieses unheimliche Haus zu setzen. Denn seit ihre beiden Schwestern 1994 auf mysteriöse Weise verschwunden sind, ist Arrowood zum Sinnbild ihrer tief sitzenden Schuld geworden – der Schuld, als Babysitterin versagt und dadurch ihre Familie zerstört zu haben. Während Arden versucht, ihr Elternhaus wohnlich zu machen und sich so ihrer Vergangenheit zu stellen, merkt sie, dass das alte Gemäuer mehr als nur ein Geheimnis birgt und dass die Wahrheit über das Schicksal ihrer Schwestern schrecklicher ist, als vermutet.




Schnelle Fakten:

Titel: Im Sog der Schuld

Autorin: Laura McHugh

Genre: Thriller, Roman

Verlag: Limes

384 Seiten

ISBN: 978-3-8090-2692-1

15,00€

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Cover: Dieses Cover ist ganz nach meinem Geschmack. Es ist ein bisschen düster und es zeigt auch ein sehr schönes Bild. Das Cover zeigt die alte Villa Arrowood, in die junge Frau Arden nach 17 Jahren zurückkehrt. Daher passt es auch sehr gut zum Inhalt.

Inhalt: "Im Sog der Schuld" ist eine Mischung aus Roman und Thriller. Wir verfolgen die spannende Geschichte der jungen Arden, die versucht das Schicksal ihrer Schwestern zu lösen. Dabei schafft es die Autorin Laura McHugh wirklich sehr gut Spannung zu erzeugen und ihre Leser zu unterhalten. In dem alten Gebäude lauert nämlich das eine oder andere dunkele Geheimnis. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Dadurch bekommen wir viel besser Ardens Gefühle und Gedanken mit. Besonders in diesem Buch ist die gewählte Perspektive perfekt eingesetzt. Generell mag ich es, wenn Bücher in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Ein Beispiel, das auf jeden Fall lesenswert ist, ist das erste Buch von Lee Child ("Größenwahn"). Sprache und Stil sind außerdem brillant und das Buch lässt sich wirklich flüssig und angenehm lesen. Was mir außerdem an dem Buch sehr gut gefällt ist der Schauplatz. Ein alte verlassene Villa ist einfach der ideale Ort für einen spannenden Roman. Vor allem, wenn sie so groß ist, dass eine einzelne Person unmöglich alles überblicken kann. Für Thriller Leser ist das Buch "Im Sog der Schuld" vielleicht etwas unblutig, doch dieses Buch hat ohne Frage Züge eines Psychothrillers. Begeisterte Leser der Spannungsliteratur werden also an diesem Buch ihre Freude haben.

Fazit: Unblutig aber voller psychologischer Spannung. Dieses Buch ist voller brillanter Spannung.

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