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"Ira" von Alexandra Schmidt #Rezension

Ein Krimi, der mich überrascht hat! Wenn du Lust hast, einen mal ganz anderen Krimi zu lesen solltest du auf jeden Fall diese Rezension lesen:


Schnelle Fakten:

Titel: Ira - Zorn der Taaffeits

Autorin: Alexandra Schmidt

Genre: Krimi/Thriller

232 Seiten

8,99€

ISBN-10: 375282820X

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Zuerst scheint alles perfekt zu sein in Edda Betonys Leben: sie führt ein ruhiges Leben, hat einen Job und ist alles in Allem glücklich. Doch dann kommt die erschreckende Nachricht: mitten in einen ganz normalen Arbeitstag bekommt Edda einen Anruf von ihrer Tante. Anscheinend wurde ihr Cousin Tewes entführt!

Sofort reist sie zu ihrem Elternhaus und das einzige, was sie als Lebenszeichen ihres Cousins findet, ist eine Locke und ein mit Blut getränktes Tuch. Die große Frage: Was wollen die Entführer?

Gemeinsam mit ihrem älteren Cousin Gunnar will sie die Fährte aufnehmen und Tewes finden. Doch irgendwie ist nichts wie es scheint: ihr Großvater scheint mehr zu wissen als er zugibt und Edda ist sich sicher: er weiß ganz genau, was die Entführer haben wollen...


"Ira" ist der Auftakt einer Familiensaga, in der es um die Familie Betony geht. Das Buch ist der Debüt-Roman von Alexandra Schmidt und weitere Bände sind in Planung. Die Geschichte an sich klingt sehr spannend und ich kam sehr gut in die Geschichte herein. Was mir besonders an dem Buch gefällt, ist dass die Charaktere ungewöhnlich gewählt wurden. Sie sind nämlich ganz normale Menschen, wie du und ich, und die Autorin achtete sehr darauf, dass sie sich so natürlich wie möglich verhalten. Die Protagonistin Edda Betony ist erst mal gar nicht das, was man bei einem normalen Krimi/Thriller erwartet. Sie kommt erst gar nicht mit der Situation klar und fühlt sich überfordert. Denoch ist sie ehrgeizig und will wissen, wo ihr verschwundener Cousin Tewes ist und was mit ihm passiert ist.

Ein mal ganz anderes Buch, was mich positiv überrascht hat

Ich finde diesen Charakter im Bezug auf dieser Geschichte sehr gut gewählt, weil die Grenze zwischen "Gut" und "Böse" in diesem Buch ziemlich dünn ist und man auch irgendwie die Überzeugung mancher "Bösen" nachvollziehen kann. Man könnte eigentlich auch sagen, dass es gar keine "Bösen" gibt. In der Geschichte gibt es nämlich noch so manche Überraschungen und nichts ist wie es scheint.

Dies gibt dem Roman einen ganz besonderen Stil und das Buch wird dadurch die ganze Zeit spannend.

Man will am liebsten gleich die anderen Bände lesen...

Was dieses Buch außerdem besonders macht, ist dass obwohl dieses Buch mit seinen 232 Seiten nicht besonders lang ist, trotzdem die ganze Zeit spannend gestaltet wurde und diese Spannung zum Ende sogar nochmal gesteigert wird.

Besonders zu empfehlen ist dieses Buch Krimi und Thriller Einsteigern, weil es noch ein "gemäßigter" Krimi ist. Dennoch konnte ich zum Ende hin gar nicht mehr aufhören und Alexandra Schmidt schafft es einfach eine ganz andere Spannung als sonst zu schaffen, wodruch man einfach wissen will, wie es weitergeht. Des Weiteren gibt es zum Ende hin die eine oder andere Wendung. ;-)

Auf jeden Fall ein gelungenes Debüt!

Wie ich schon erwähnte, ist dieses Buch der erste Band einer Familiensaga. Dadurch ist klar, dass das Ende einigermaßen offen ist. Hierbei hat es Alexandra Schmidt sehr gut gaschafft die Spannung zu halten und man will am liebsten gleich die anderen Bände lesen...

Ich denke, dass diese Reihe sehr viel Potenzial hat und ich hoffe, dass noch viele Bände folgen werden, in denen die Autorin noch weiter auf die Familie Betony (und ihre Feinde) eingehen wird.



Fazit: Ein mal ganz anderes Buch, was mich positiv überrascht hat. Auf jeden Fall ein gelungenes Debüt, nach dem man gleich wissen will, wie es weitergeht.



Übrigens:

Wenn du dich fragst, was Ira bedeutet, kann ich dir sagen, dass es sich hierbei nicht um einen Namen handelt, sondern Latein ist. Ira bedeutet nämlich Zorn.


Wenn du das Autoreninterview zu Alexandra Schmidt lesen willst klicke HIER!

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