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"Jigsaw Man" von Nadine Matheson #Rezension

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!


Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen - indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt ...


Wirst du sein nächstes Opfer sein?


Schnelle Fakten:

Titel: Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

Autorin: Nadine Matheson

Genre: Thriller

Verlag: Lübbe

480 Seiten

ISBN: 9783404180578

11,00€

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"Jigsaw Man" hat eine wirklich vielversprechende Story: ein Serienmörder, der seine Opfer im wahrsten Sinne zerlegt und eine Ermittlerin, die dem Mörder schon seit Jahren auf der Spur ist.

Ich habe mich auf jeden Fall sehr auf das Buch gefreut und meine Erwartungen waren dem entsprechend sehr hoch. Der Anfang hat mich jedoch eher enttäuscht. Erwartet habe ich einen Thriller, doch es entwickelte sich eher zu einem Krimi, der es nicht richtig schaffte Fahrt aufzunehmen. Die Handlung kam eher schleppend zustande und mir fehlten ein paar Cliffhanger, die seine Leser in seinen Bann ziehen.

Was mich am Anfang ebenfalls störte war die Masse an Charakteren, mit denen man anfangs nicht viel machen konnte und nur für Verwirrung sorgten.

Auch mit dem Schreibstil tat ich mich schwer. Bei anderen Büchern kann ich zum Teil nicht mehr aufhören zu lesen. Hier musste ich manche Sätze doppelt lesen und erst später, als die Handlung Fahrt aufgenommen hatte fiel es mir leichter mehr zu lesen. Anscheinend steckte ich in einer wirklichen Leseflaute ;-)

Am besten fand ich tatsächlich die Protagonistin. Sie war authentisch und brachte auch öfters Spannung mit rein. Zum Glück hat das Buch zum Ende es doch noch geschafft mich mehr oder weniger zu fesseln und ein doch noch passables Ende zu finden.

Für mich konnte dieser Thriller zwar leider nicht halten, was er versprochen hatte (leider geht das ja nicht immer), dennoch hat er mir, nachdem ich wusste, was mich erwartete doch noch ganz gut gefallen.

Am Ende war ich also doch einigermaßen mit dem Krimi zufrieden. Auch wenn ich nicht sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten werde bin ich auf sie trotzdem gespannt und werde sie wahrscheinlich auch Lesen, weil die Protagonistin auf jeden Fall Potenzial hat.


Fazit: Mehr Krimi als Thriller. Zum Anfang konnte mich die Story nicht wirklich packen, doch eine starke Protagonistin und ein unheimlicher Mörder konnten das ganze noch mehr oder weniger retten.

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