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"Leipzig kann sehr tödlich sein" von Jan Gillsborg #Rezension

Aktualisiert: 13. März 2019

Leipzig 2019, die Landtagswahlen stehen kurz bevor. Der Journalist Thomas Webb wird bei einem Anschlag auf ein Restaurant angeschossen. Des Weiteren wird das Vorstandsmitglied der (fiktiven) rechtspopulistischen Partei PAPD ermordet. Außerdem kommt es noch zu weiteren Zwischenfällen, die die Leipziger verschrecken. Für Thomas Webb wird es ungemütlich, als er für das Berliner Magazin zu den Zwischenfällen weiter recherchiert. Was steckt hinter all diesen Ereignissen? Oder genauer: Wer steckt dahinter? Wird Webb es schaffen der Sache auf der Spur zu kommen?

Schnelle Fakten:

Titel: Leipzig kann sehr tödlich sein

Autor: Jan Gillsborg

Genre: Thriller

240 Seiten

9,99€

ISBN: 9783746756325

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Meine Meinung:

Jan Gillsborg wendet sich in seinem neuem Buch "Leipzig kann sehr tödlich sein" auf eine ganz eigene Art gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit. Zu diesen Zweck hat er die fremdenfeindliche Partei PAPD erfunden. Man muss dabei immer im Hinterkopf bedenken, dass es sich hierbei um einen Fiction-Thriller handelt. Dennoch kommt das Buch schon realistisch und glaubwürdig rüber und es behandelt viele aktuelle Themen. Irgendwann kann man auch gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf. So bleibt es wirklich bis zur letzten Seite spannend und besonders der mysteriöse Mörder, der hinter Thomas Webb ist, baut eine Menge Nervenkitzel auf. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. So viel Spannung habe ich diesem Buch nämlich erst gar nicht mehr zugetraut. Vom Stil her hat mich das Buch auch überzeugt. Man konnte der Handlung immer gut folgen. Außerdem war der Journalist Thomas Webb für mich von Anfang an sympathisch und man fiebert immer mit dem Protagonisten mit. Was mir außerdem sehr gut gefällt ist, dass dieser Thriller nicht nur zu Unterhaltungszwecken dient. Es handelt sich bei diesem Buch nämlich um einen Politthriller. Hierbei geht es dieses Mal sogar nicht nur um eines, sondern gleich mehrere Themen, die die Gesellschaft heute beschäftigt. Die Umsetzung finde ich hierbei sehr gelungen und die Themen kommen nicht gestellt rüber. Dadurch, dass der Autor über besonders umstrittene Themen schreibt, die in den letzten Jahren sehr aktuell geworden sind, steigert sich die Spannung noch mehr. Dennoch schreibt Jan Gillsborg im Nachwort selbst, dass er die Themen, wie z.B. die Flüchtlingspolitik, nicht gewählt hat, weil er dadurch nur Spannung erzeugen wollte. Das ist ihm meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Am Ende hat man nämlich einen tollen und packenden Appell gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit.

Fazit: Ein spannender und hochaktueller Thriller, der einen bis zum Ende fesselt.

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