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"Sühne" von Steffen Jacobsen #Rezension

Der von schwerer Krankheit gezeichnete Pharmaunternehmer Frank Linden will auspacken. Er heuert einen Journalisten an, der hochbrisante Informationen über Lindens Unternehmen veröffentlichen soll. Doch bei der Übergabe des Materials werden beide erschossen. Michael Sander, der mit dem Journalisten befreundet war, ermittelt auf eigene Faust. Er schafft es, in den Besitz des Geheimmaterials zu gelangen. Parallel wird Kommissarin Lene Jensen auf den Fall angesetzt und recherchiert im privaten Umfeld des Pharmaunternehmers. Sie stößt auf eine Spur, die in einen ungeheuerlichen Verdacht mündet. Unterdessen ist Michael Sander in tödliche Gefahr geraten.


Schnelle Fakten:

Titel: Sühne

Autor: Steffen Jacobsen

Genre: Thriller

Verlag: Heyne

416 Seiten

ISBN: 978-3-453-27267-5

15,00€

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"Sühne" ist der fünfte Fall für Lene und Michael. Für mich war es das erste Buch von Steffen Jacobsen, doch meine Erwartungen waren schon sehr hoch, weil der Klappentext schon sehr vielversprechend war.

Nach den ersten Kapiteln musste ich zugeben, dass das Buch zwar anders ist, als ich erwartet hätte, aber es auf seiner eigenen Art sehr spannend ist. Ich habe einen Thriller ganz nach Jussi Adler-Olsen erwartet, doch hierbei handelt es sich eher um einen dänischen Jack Reacher. Das ist jedoch gar nicht schlimm, weil Steffen Jacobsens Protagonist zwar knallhart ist, aber durch seine Frau und Tochter vor ganz eigenen Problemen steht. Vor allem, weil Lene in dem gleichen Fall ermittelt und nichts von Michaels dunkler Seite ahnt.

Was mit an diesem Buch wirklich sehr gut gefallen hat die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Mit ganz viel Action, aber auch persönlichen Problemen bleibt "Sühne" die ganze Zeit fesselnd und das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen.

Die Story fand ich wirklich sehr gut durchdacht und Jacobsen hat einen wirklich guten Schreibstil. Auch die düstere Stimmung, für die skandinavische Krimis bekannt ist, fehlt bei diesem Autor nicht. Durch die Temporeiche Erzählung verfliegen die knapp 400 Seiten wie im Flug.

Beim Lesen war es besonders die Thematik mit dem Pharmakonzern, die einem Angst gemacht hat, weil die Szenerie tatsächlich möglich wäre.


Abschließend kann ich sagen, dass "Sühne" zwar anders als erwartet war, mich aber trotzdem voll und ganz überzeugen konnte. Wer einen spannenden und Actionreichen Thriller sucht hat ihn hier gefunden. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen vier Thriller um Lene und Michael lesen und ich hoffe schon jetzt, dass noch weitere Bücher erscheinen werden. Diese Serie hat wirklich großes Potenzial!

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