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"Schmetterlingstod" von Oliver Becker #Rezension

John Dietz hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und in Freiburg eine Privatdetektei eröffnet. Unterstützt von seiner rechten Hand Elvis: einem Papagei. Er hat eine Waffe, einen Computer und jede Menge Enthusiasmus - nur leider keinen Fall. Bis eine frühere Bekannte sein Büro betritt: Laura Winter. Lauras Schwester ist tot. Überfahren von einem Unbekannten. John Dietz beginnt zu ermitteln - und sticht in ein Wespennest.



Schnelle Fakten:

Titel: Schmetterlingstod

Autor: Oliver Becker

Verlag: Gmeiner Original

Genre: Krimi

375 Seiten

ISBN 978-3-8392-1322-3

11,90€

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Auf dieses Buch bin ich durch den zurzeit sehr beliebten Thrillerautor Leo Born gekommen. Oliver Becker ist nämlich der richtige Name des Erfinders der Mara Billinsky Reihe. "Schmetterlingstod" hat er genauso wie die "Krähentochter" Trilogie vor seiner Serie rund um die ungewöhnliche Ermittlerin geschrieben. Mich persönlich haben die Bücher von Leo Born 100% überzeugt und deswegen musste ich auch unbedingt eines seiner ersten Werke lesen. In "Schmetterlingstod" begleiten wir den frischen Privatdetektiv John Dietz in Freiburg auf einer Jagd nach einer mysteriösen Frau. Ich muss leider sagen, dass nach einen spannenden und vielversprechenden Anfang die Story schnell abflaut und im ganzen mittleren Teil zu wenig passiert. Wenn man dieses Buch als regional Krimi liest, wird dies einem wahrscheinlich nicht stören, doch ich habe eher ein ähnliches Buch wie die jetzigen Bücher von Leo Born erwartet. Oft plätschert die Story nur vor sich hin und leider sind zu viele Sachen vorhersehbar. Am Ende des Buches kam zum Glück das jetzige Talent des Autors mehr zum Vorschein und das Buch hat es doch noch geschafft mich zu überraschen und ein bisschen Spannung zu erzeugen. Trotz allem kann ich das Buch allen empfehlen, die die Bücher von Leo Born gelesen haben und mehr von dem Autor haben wollen. Zwar kommt "Schmetterlingstod" nicht an das jetzige Niveau des Autors dran, doch ist es trotzdem interessant zu sehen, wie sich Oliver Becker in der kurzen Zeit extrem verbessert hat und eine erfolgreiche Thrillerreihe aufbauen konnte. Außerdem muss ich sagen, dass ich dieses Buch trotz allem gut fand. Es hat zwar seine Stärken und Schwächen, doch wenn man von der Mitte des Buches absieht ist die Story gut durchdacht und liebevoll ausgearbeitet. Deswegen kann ich das Buch auch Fans von unblutigen Krimis uneingeschränkt empfehlen.

Fazit: Ein solider Krimi der eher unblutigen Sorte...



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