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"Stranger Things: Finsternis" von Adam Christopher #Rezension

Sommer 1977: Es ist bereits der dritte Tote in Folge! In der brüllenden Hitze New Yorks treibt ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, doch Detective Jim Hopper und seine Kollegin Delgado finden keinen Hinweis auf den Täter. Als ihnen unter zweifelhaften Umständen der Fall entzogen wird, beschließt Hopper, im Verborgenen weiter zu ermitteln. Schon bald befindet er sich inmitten von New Yorks berüchtigten Streetgangs und riskiert sein eigenes Leben. Aber gerade als er der Lösung des Falls näher zu kommen scheint, wird die Stadt von einem Stromausfall getroffen, der Hopper in tiefere Abgründe eintauchen lässt, als er je für möglich gehalten hat …


Ein Muss für alle Fans. Und für alle, die die Serie noch nicht kennen: Ein extrem spannender Thriller.


Schnelle Fakten:

Titel: Finsternis

Autor: Adam Christopher

Genre: Roman

Verlag: Penguin Verlag

15,00€

ISBN: 978-3-328-10491-9

528 Seiten

Zur Verlagsseite!


Stranger Things zu einer der erfolgreichsten Serien auf Netflix. Auch ich habe bis jetzt die erste Staffel gesehen und sie hat mir wirklich sehr gut gefallen. Nun wollte ich auch mehr über einen der wichtigsten Charaktere der Serie näher auseinandersetzten: Jim Hopper!

In dem exklusiven Buch "Finsternis" wird sich näher mit der Vergangenheit des Detectives auseinandergesetzt. Dabei erzählt Jim Elfi von einem wichtigen Fall aus dem Jahr 1977.

Das Buch wurde zwar von einem Fan geschrieben, jedoch im Austausch mit Netflix und den Erfindern von "Stranger Things". Das fand ich auf jeden Fall sehr gut, weil ansonsten die Grundstory verändert werden würde und die Charaktere dann nicht mehr sehr authentisch wirken würde.

Der Einstieg in das Buch ist mir trotzdem leider nicht sehr leicht gefallen. Der Anfang hat sich etwas gezogen und die Charaktere wirken anders als in der Serie. Von "Stranger Things" kommen wirklich nur Hopper und Elfi vor (außer andere Charaktere kommen erst in den späteren Staffeln vor).

Leider waren die ersten 200 Seiten eher schleppend und die Story entwickelt sich nicht wirklich. Es wird immer abwechselnd von den Ereignissen aus dem Jahr 1977 und der Gegenwart erzählt. Oft war aber die Handlung aus der Gegenwart nicht wirklich wichtig und es ging immer nur darum, dass Elfi Hooper Fragen stellte, die zum Teil die Geschichte spoilerten und einem die Spannung nahm. Manchmal hatte ich das Gefühl, es würde nur aus der Gegenwart erzählt werden, damit auch Elfi in dem Buch vorkommen könnte.

Nach etwa 200 Seiten dachte ich, dass sich die Geschichte nicht wirklich bessern würde. Zu meinem erstaunen hat sich das jedoch geändert.

Plötzlich hat der Autor es geschafft sich von dem eher mittelmäßigen Fanbuch zu lösen und einen richtigen Thriller zu schreiben. Die Story nahm endlich Fahr auf, die Charaktere entwickelten sich und es entstand ein wirklicher Spannungsbogen.

Während ich für die ersten 200 Seiten wirklich lange brauchte, vergingen die letzten 300 Seiten deutlich schneller und der Autor hat es wirklich gut geschafft die Story nochmal zu retten. Schade ist nur, dass Adam Christopher sein Talent nicht schon von Anfang an gezeigt hatte.


Abschließend kann ich sagen, dass "Finsternis" trotz seinen anfänglichen Schwierigkeiten zu einem wirklich guten Buch zur Serie geworden ist. Fans sollten das Buch auf jeden Fall lesen. Leser, die das Buch jedoch nur als Thriller lesen wollen werden, vielleicht durch den schleppenden Anfang enttäuscht.


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